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Vorschule
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Im Sommer 1999 stellten meine Eltern einen Antrag auf Integration in der Schule. Dazu holten sie sich u.a. Informationen von der LAG Gemeinsam leben, gemeinsam lernen, der sie auch beitraten. Auch hier mussten wieder viele Gespräche mit Schule, Politiker der Gemeinde etc. geführt werden. Unterstützung bekamen wir dabei vom MDL Voigtländer, der aus unserer Region stammt. Die Schule (Rektor, Lehrer, Gesamtelternrat) stand hinter unserem Vorhaben. Nachdem ich vom Besuch der 1. Klasse zurückgestellt war, bin ich dann im Sommer 2000 in die Vorklasse der Grundschule Suderburg gekommen.
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Als Begleitung für mich genehmigte das Sozialamt, nach ausdauernden Anrufen und Argumentationen durch meine Eltern, eine Schulbegleitung mit heilpädagogischer Zusatzausbildung. Diese Erzieherin kannte ich ja schon aus dem 1. Kiga-Jahr. Sie war wieder bereit, mich auch dort zu unterstützen. Kurz vor den Ferien im Sommer 2000 war nun klar, dass ich in die Vorschule gehen durfte. Das war wieder etwas neues für mich, für die Lehrer und auch für die Kinder, die mich noch nicht kannten. Während meiner Zeit in der Suderburger Schule lernte ich wieder neue Kinder kennen. Einige beäugten mich zuerst etwas merkwürdig. Klassenkameraden von meinem Bruder, die mich schon kannten, haben mich dann in ihre Mitte genommen. Es dauerte nicht lange, dass mich dann alle so akzeptierten wie ich bin.
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