In den ersten drei Wochen meines Lebens haben meine Eltern von meiner Behinderung nichts geahnt. Erst nach einer vom Kinderarzt des Krankenhauses angeordneten Chromosomenanalyse, bekamen sie die Diagnose mitgeteilt. Das Ergebnis dieser Untersuchung, ich war mit meiner Mutter zu diesem Termin ins Krankenhaus gefahren, wurde ihr von dem Frauenarzt des Krankenhauses mit der „Hammermethode“ mitgeteilt. Ihr wurde gesagt, dass ich nie einen normalen Kindergarten und auch nie eine normale Schule besuchen könne. Nachdem meine Mutter mit mir aus dem Arztzimmer kam, nahm sich uns eine nette Schwester an und bat uns in ihr Schwesternzimmer. Erst diese beruhigte meine Mutter und erklärte ihr, dass sie jemanden kennen würde, die auch ein Kind mit Down-Syndrom hat und ob sie unsere Adresse einmal weitergeben dürfe.
Heute würde ich diesen Arzt gern einmal schriftlich zum Vorlesen und Rechnen einladen.